Die leuchtende Begegnung: Didier Laloy & Kathy Adam treffen das bekannte polyphone Vokalquartett aus Korsika

Wenn die Nordseegischt die Ufer eines ewigen Mittelmeeres streichelt

« AD LUCEM » ist eine unerwartete Begegnung zweier Formationen, die grundsätzlich nicht viel gemeinsam hatten.

Da ist zunächst das Duo Belem : Didier Laloy & Kathy Adam. Er spielt das diatonische Akkordeon und sie das Cello. Beide sind belgische Musiker von seltener Virtuosität. Ihr Duo, eine aussergewöhnliche Komplizenschaft, die das Ergebnis zahlreicher Kooperationen ist, verleiht ihren Kreationen eine unerwartete Dichte und eine ungeahnte Fülle.

Auf der anderen Seite haben wir Barbara Furtuna, ein korsisches Gesangsquartett, das seit etwa fünfzehn Jahren auf den Bühnen der Welt unterwegs ist. Ihre Musik geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Sie bereichern sie heute mit eigenen Kompositionen und geben ihr eine persönliche Farbe. Kooperationen mit dem Barock-Ensemble L’Arpeggiata oder dem Tenor Plácido Domingo zeigen das aussergewöhnliche Renommé der Gruppe.

Die Begegnung dieser beiden starken Identitäten ergibt eine subtile Musik, in der jede Formation ihre Seele bewahrt und sich gleichzeitig auf die andere einlässt, um sie hervorzuheben. Jede Formation zieht sich abwechselnd zurück, um sich besser in diesem Repertoire eines unglaublichen harmonischen Inhalts wiederzufinden. Die sechs Musiker haben Freude daran, sich ihren gegenseitigen Universen zu stellen; das lässt sich sehen und hören. Sie teilen mit uns die kostbare Alchemie einer bewegenden und leuchtenden Musik, die uns weit von unserer täglichen Realität wegführt.

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Besetzung
BELEM
Didier Laloy: diatonisches Akkordeon
Kathy Adam: Cello

BARBARA FURTUNA
Fabrice Andreani: Gesang (Dritte Stimme)
André Dominici: Gesang (Bass)
Jean-Philippe Guissani: Gesang (Bass, Countertenor)
Maxime Merlandi: Gesang (Zweite Stimme)

Web:
barbara-furtuna.fr
didierlaloy.be

Pressestimmen

BARBARA FURTUNA

« Stark, lebendig, tief, die Musik hier kommt aus den Eingeweiden der Erde. Sie hat diesen uralten Akzent, der das Publikum in der Tiefe berührt. »  (La Provence)

« Das Ensemble Barbara Furtuna ist tief, dicht, bescheiden, dramatisch, fast intimistisch. Und von dort aus umso bemerkenswerter, als diese vier Männer sich sanft aufdrängen, als gute Redner wie Sänger, als gute Musiker wie zarte Schauspieler, aufmerksam, durch eine nüchterne Geste miteinander verbunden, in einer erstaunlichen Sparsamkeit der Mittel. »(Via Crucis)

« Nun füllen die tiefen Stimmen der Gruppe Barbara Furtuna die Ecken und Kanten dieser barocken Kulisse. In Schwarz gekleidet, die Hand nah am Ohr, wie es sich gehört, singen die vier Männer heilige Lieder oder Lieder der Liebe, in bezaubernden Melodien…. » (Le Figaro Magazin) 

« Wenn alles still ist, sich verzehrt hat, können wir uns nicht vor dem Eindruck schützen, sehr weit in uns herabgestiegen zu sein und dort einem Fremden begegnet zu sein. In einer tieferen Stille als je zuvor finden unsere Körper, nachdem sie von diesen Stimmen getragen wurden, ihre Dichte und sind so schwer wie beim Verlassen des Ozeans. Aber unsere Seelen sind befreit und wir fühlen, dass wir in den Abgrund gestürzt sind, um uns den Gipfeln zu nähern… » (Theatre de la ville)

« Auf der Bühne scheint die Distanz zwischen den einzelnen Sängern studiert zu sein. Ein Hauch von Choreographie und die Körper singen. Ein Riss von „ricuccate“ dringt in den unendlichen Raum ein. Der eine drängt den anderen bis zur Osmose. Dann wird die Stimme eins.» (Mondomix)

Pressestimmen BELEM (Unterseite von U-TON-BOOKING)

Biographien

BARBARA FURTUNA ist ein polyphones korsisches Gesangsensemble. Auch wenn sich die Gruppe von den tiefsten Traditionen der Insel inspirieren lässt, zeichnen sie sich vor allem durch ihre kreative Arbeit aus, uns eine Musik zu bieten, die den Ansprüchen unserer Zeit entspricht.

Jahrzehntelang bereist die Gruppe internationale Bühnen, in Europa, Nordamerika und Australien, und beehrt renommierte Bühnen mit Soloauftritten und unerwarteten Kooperationen.

Ob mit dem Barock-Ensemble l’Arpeggiata, dem Tenor Plàcido Domingo oder neuerdings mit BELEM: Das Quartett hat bewiesen, dass es sich in kein Register einsperren lässt und dass die traditionelle Musik ihre Fähigkeit bewahrt, uns zu überraschen und zu bewegen.

BELEM, das Duo Didier Laloy und Kathy Adam, zwei atypische Musiker, die sich seit vielen Jahren kennen und gemeinsam auf der Bühne stehen. Sie haben die Straßen Europas mit verschiedenen Formationen Didiers durchkreuzt. Es dauerte jedoch 23 Jahre, bis ihre tiefe musikalische Verbindung ans Licht kam. Der Wunsch, mit der Kammermusik zu flirten, belebte sie lange Zeit, und ohne den expressiven Teil zu vergessen, der sie ausmachte, bieten sie uns heute eine Anthologie von Kompositionen am Scheideweg ihrer Erfahrungen.

Eine einfache und starke Musik, subtil und überraschend, wo Atem und Stille elegant die verrücktesten Rhythmen kreuzen. Die Bilder folgen einander, kollidieren, streicheln sich, um uns in ein einzigartiges Universum zu führen, das während dieser musikalischen Reise entsteht.

Die Freude am gemeinsamen Spiel wird spürbar, und dann die Beherrschung ihres Instruments, die Freude, die von ihrer Musik ausgeht, nimmt uns mit und berührt tief. Ein süßes und kühnes Duo, eine lang erwartete Begegnung zweier großartiger Künstler.