Eine Begegnung der ungewöhnlichen Art zweier Meister ihres Instruments

Der Gitarrist Wolfgang Stute hat lange mit Heinz Rudolf Kunze gearbeitet und ist ein brillanter, stilvariabler Musiker, der auch eine Liebe zur Perkussion hat. In diesem Programm werden seine relaxten Kompositionen von Flamenco bis leicht angejazztem Easy Listening, ursprünglich für Geige und Mandoline als Begleit- und partielles Soloinstrument geschrieben, von Thomas Roths Keyfiddle – auch Nyckelharpa genannt – begleitet. Die Kombination Gitarre und Nyckelharpa erzeugt eine ganz eigene Klang-Atmosphäre. Roths eher treibend groovig, folkig und klassisch inspirierten Kompositionen bekommen durch Stutes offenes, sphärisches Gitarrenspiel ein neues Ausgeh-Gewand.

Thomas Roth hat sich als Ausnahme-Nyckelharpa-Spieler einen Namen gemacht. Er entwickelte einen eigenen Stil auf diesem wenig bekannten, historischen Instrument. Ob mit Sinfonieorchester, im Duo, Trio oder mit Band.

Roth findet weltweit Beachtung. Nachdem er rund 30 Jahr die Mittelalterszene unter anderem als Frontmann der Geyers mit seiner Musik bereichert hatte, betrat er Nyckelharpa-Neuland. Während das Instrument, das auch Schlüsselfidel oder Keyfiddle genannt wird, heute vor allem in der schwedischen Musik oder von Mittelaltergruppen eingesetzt wird, nimmt Thomas Roth die Exotin mit auf eine stilistische Weltreise.

Wolfgang Stute ist ein herausragender Gitarrist, Perkussionist, Komponist und Produzent. In seiner Heimatstadt Hannover ist er seit Jahrzehnten eine „Institution“. Viele Jahre tourte er als Musiker und Manager für Heinz Rudolf Kunze durch die Nation („Räuberzivil“) und war künstlerischer Leiter des E.T.A. Hoffmann Theaters in Bamberg. 2013 erhielt er gemeinsam mit dem Kabarettisten Matthias Brodowy den Deutschen Kleinkunstpreis. Seit 2015 spielt er an der Seite des Nyckelharpa-Virtuosen Thomas Roth seine perkussiv-orchestral klingenden Gitarren oder kreiert Melodien auf seiner Schlitztrommel.

Come together“ ist eine  wunderschöne, spannende Reise um die Welt und ihre Musikstile – köstlich gewürzt von Thomas Roths mit seinen Anekdoten.

Presse
Das sagt Klaus Hoffmann, der große deutsche Chansonnier, über Thomas Roth:

„Es ist eine feine, eigen artige Musik. Ein toller Virtuose […] Ich habe Respekt vor seiner Kunst und seiner Liebe zu diesem eigenartigen Instrument, das aus dem Gestern zu kommen scheint, aber längst durch die Fähigkeit seines musikalischen Oheims bei uns angekommen ist.“ 

„Hexenmeister der Schlüsselfiedel. Im Hohenloher Kultursommer begeistert und überrascht der vielleicht beste Spieler der mittelalterlichen Schlüsselfiedel mit ungewohnt modernen Klängen. […] Wie der in Steinheim bei Marbach lebende Künstler mit Tönen, Zwischentönen („Die mitschwingende Saite“) und Untertönen sein mittelalterliches Instrument in die moderne groovige und bisweilen auch fast rockige Musikrichtung zu treiben versteht, ist nahezu unglaublich. […] Der Hexenmeister mit dem Zauberbogen fasziniert sein Publikum scheinbar mühelos. […] Der Hohenloher Kultursommer hat mit der Einladung von Thomas Roth ein denkwürdiges Konzert geboten.“ (Haller Tagblatt, Andreas Dehne. 3.8.2016)

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