Jazzpopchansonbluegrassswing mit deutschen Texten – young german jazz

So etwas findet man selten, schon gar nicht im Jazz. Diese Songs hüpfen in die Ohren, nisten sich ein und sind dennoch keine lulligen Ohrwürmer.

Die gebürtige Berlinerin und Wahlkölnerin vertont ironische Geschichten und Beobachtungen aus dem Alltag, in denen sich schnell so manch von uns einer wiederfindet. Mit Einflüssen aus Swing, Bluegrass und klassischer Singer-/ Songwriter Tradition erweitert sie den Jazz, so wie ihr gerade der Schnabel gewachsen ist.
Nach dem Debutalbum „Ode an die Freude“ (Ozella 2015), setzt sie mit ihrer zweiten Platte „Angst & Weltschmerz“ ( ACT 9/2018)  ihr Thema passend zum aktuellem Zeitgeist. Selbstverständlich mit einem Augenzwinkern:
Männer, die sabbernd nachts alleine Zug fahren; Eisbären, die auf einsamen Schollen schlafen oder Papierschiffe, die spätestens am Gartenzaun den Geist aufgeben. Mit Witz, Charme und einer Portion bodenloser Frechheit, hat sich die die Sängerin, zusammen mit ihrer Band, ein breites Publikum erspielt und beim Label ACT einen neuen Heimathafen gefunden.

Neben der Musik schreibt die studierte Jazzsängerin für Film und Fernsehen und ist Regiestudentin an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Mit ihrem Alter Ego hat sie sich auf die Suche nach ihren musikalischen Wurzeln gemacht. Dabei entstanden sind Geschichten über das Leben mit all seinen Facetten und Schönheiten.

Erna Rot singt auf Deutsch – ohne Schnörkel, unverblümt mit einfacher Sprache, aber manchmal erschreckendem Tiefgang. Über Scharlatane, Wichtigtuer, Nörgeljane und Miesepeter. Frech, rotzig, ironisch und durchaus etwas böse.

Hauptsache authentisch, Hauptsache Erna!

Ihr Debutalbum „Ode an die Freude“ erschien 2015 bei Ozella Music.
Ende September 2018 erschien der Nachfolger „Angst und Weltschmerz“ (ACT Music) Hier reinhören.

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Preise/Auszeichnungen
2016   Konzertförderung des Kultursekretariats NRW Gütersloh
2016   Finalist Deutscher Chansonpreis Troubadour Stuttgart
2017   Finalist Future Sounds Leverkusener Jazztage
2017   Nominierung Österreichischer Filmpreis „Henry“
2017   Arbeitsstipendium Akademie für Kindermedien

Pressestimmen

„Melancholisch, ernst oder spaßig-verrückt.“ (3sat Kulturzeit)
„Eine Geschichtenerzählerin mit Ironie, Humor und Ernst.“ (Jazzpodium)
„Intelligent, elegant, lustig und listig.“ (Barbara)

DLF Kultur Mediathek – Link„Stichwort ERNA ROT eingeben“
SCHALL_11_2018

„„Sie sind jung, sie sind ambitioniert, sie sind gut, sehr gut. Die Kölner Band Erna Rot vereinen Swing, Bebop, französischen Chanson und deutsche Independent-Musik. … Sollte man sie grob mit einem Satz beschreiben, würde einem so etwas einfallen wie: „Wir sind Helden“ machen jetzt Jazz. Das liegt an der Stimme der Sängerin und an den kleinen, teils ironischen Texten, die sie in ihren Liedern erzählt… Stets pointiert beobachtet und erfrischend geschrieben. …“ (Jens Hüttenberger, Draußenseiter Magazin Köln CD-Kritik  2015)

„…Erna Rot, professionelle Jazzsängerin, Komponistin und Autorin sowie kreative Kopf der Band, eroberte das Publikum sogleich im Sturm mit ihrer direkten Art… In rasanten, packendem Jazz vertonten Erna Rot und ihre Band den ganz normalen Alltagswahnsinn. Herausragend wortgewandt textete sie in unkomplizierter, deutscher Sprache ihre Songs rund um persönliche und gesellschaftliche Abgründe…“ (Carolin Bietzker, Euskirchener Zeitung)

„Ich finde Klischees gut und wichtig und vermeide gerade das Klischee des Jazzmusikers, genau jene vermeiden zu wollen…“ (Jan Kobrzinowski, JAZZTHETIK 11/12 2015) Zum PDF: Jazzthetik Feature 11 15

„Diese Songs hüpfen in die Ohren, nisten sich ein und sind dennoch keine lulligen Ohrwürmer. Denn die Lieder von Erna Rot locken immer wieder mit unverhofften Wendungen und nehmen damit ihr Publikum gefangen; kaum assoziiert sich eine Schublade, ist sie schon wieder zu und die nächste fliegt auf: Zickiger Vaudeville, Weil’sche Beats, deutsche Chansonwurzeln, pralle Broadwayglitzer, eine Tom-Waits-Polka, Tamla Motown, harte Bluesrockriffs, coole gestopfte Trompeten und noch viel mehr stecken in der Musik…“ (Uli Lemke, JAZZTHING 11/12 2015)

Radiofeature SWR  Nov 2015 von Luigi Lauer

Radiofeature DEUTSCHLANDRADIO Kultur  Nov 2015 von Kerstin Poppendieck

„…Wer zeitgemäßen Jazz für eine bierernste Angelegenheit zwischen seriösem Kontrabass und den High Heels der Sängerin hält, irrt sich. Erna Rot paart den Jazz mit Indie, Lisa Bassenge mit Element of Crime, Judith Holofernes mit Max Raabe…Denn Sprachwitz und ironische Doppelbödigkeit lugen auf „Ode an die Freude“ allerortens durch. Zeitgemäßer Jazz, der geht so!“ (Verena Reygers, NOZ CD-Kritik  Okt 2015)

„…Neben dieser Element Of Crimeness gibt es vor allem – gute Laune mit Niveau, Originalität und jeder Menge Wodka („Moskau“)…“ (Dorian Biggle, Schallmagazin CD-Kritik  Okt 2015)

„…Chansonorientierter, organischer Deutschpop mit Jazz-Hintergrund …Das Ganze kommt also ebenso detailreich inszeniert, wie handwerklich versiert wie auch inhaltlich überzeugend daher – mal zurückhaltend balladesk, mal mit vollem Big Band Aplomb – und klingt dabei wie eine Sammlung von Songs aus dem Repertoire, wohingegen es sich doch außer Fritz Kreislers Nummer „Liebesleid“ um Eigenkompositionen handelt. Das spricht doch für sich, oder?“ (Ulrich Maurer, Gästeliste.de CD-Kritik  Okt 2015)

„Freches, Nachdenkliches und Morbides aus Berlin. Die junge Sängerin Erna Rot alias Constanze Klaue hat eine tolle Band um sich geschart und switcht mühelos zwischen Chanson, Jazz, Swing und Avantgarde-Pop.“ (Ursula Gaisa, SILBERHORN CD-KRITIK  Nov 2015)

Besetzung
Erna Rot
  Gesang & Komposition
Simon Doetsch Trompete & Akkordeon
Peter Kowal Gitarre & Mandoline
Stefan Rey Bass
Felix Günther Schlagzeug
Constantin Krahmer Klavier
Joon Laukamp Geige

Fotos: ACT Florian Brückner