Zeitlieder – Lieder zur Förderung der emotionalen Intelligenz – gesungen und gespielt von einem Meister der Gefühle.

Georg Clementi ist Liedermacher, Chansonnier, Schauspieler und ein verzaubernder singender Erzähler geistreicher, witziger Geschichten. Er macht virtuoses Kopf-Theater und er will dabei nur eines: aus sich raus und tief in die Welt anderer rein. Und so schlüpft er mit seinen Zeitliedern in erstaunliche Rollen zwischen Oberstudienrat, Macho, Flüchtling oder Lazarus. Zu hören ist ein poetisches Bild des Zeitgeschehens – ganz ohne Kitsch und Plattitüden. Lieder, die nicht im Mainstream schwimmen, aber trotzdem auf der Höhe der Zeit sind. Lieder, die unter die Haut und ins Herz gehen.
Am Akkordeon Bojana Popovicki, temperamentvoll und schicksalsschwer wie der serbische Balkan und an der Gitarre Ossy Pardeller, elegant und majestätisch wie die Südtiroler Dolomiten.

Katja Ebstein begeisterte sich bei der Preisverleihung des deutschen Chanson- und Liedwettbewerbs Troubadour, den Clementi 2012 gewann: „Er hat uns alle vom Hocker gerissen. Ein Ausnahmetalent in bester Tradition von Schauspieler-Chansonniers wie Michael Heltau.“
Der in Salzburg lebende Südtiroler Georg Clementi ist Liedermacher, Schauspieler und Regisseur. Er ist Initiator, Kopf und Texter des Zeitlieder-Projektes. Die musikalischen Ideen der Lieder im aktuellen Programm stammen von Clementi, Tom Reif, Karsten Riedel, den Strottern und Sigrid Gerlach. Am Akkordeon agiert Bojana Popovicki, in Wien lebende, studierte Akkordeonistin mit einer umfangreichen Konzerttätigkeit und einem Repertoire vom serbischen Volkslied über Bach, Klassik, Tango bis hin zu Neuer und Elektronischer Musik. Sie ist Bühnen- und Theatermusikerin und aktuell noch mit der Formation „MelangeTrioWien“ unterwegs. Die Gitarre im Trio spielt Ossy Pardeller. In Bozen geboren, lebend in Wien, schreibt er Theatermusik für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg, Drama X Wien, Komödienspiele Porcia u. v. a., spielt Konzerte mit „Mikulec-Pardeller“, „Herb Berger“, ist Autor der „Miniaturen für Gitarre“, erschienen im „DUX-Verlag-Manching und liebt das Musikmachen in Kleinbesetzungen.

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Besetzung

Georg Clementi » Gesang
Bojana Popovicki » Akkordeon
Ossy Pardeller » Gitarre

Pressestimmen

21.08.2018, Mittelbadische Presse
„Clementi betrachtet das Zeitgeschehen kritisch. Trotzdem lässt er sich das Lachen nicht verbieten, sind seine bisweilen melancholischen Stücke lebensbejahend. …die Musik … stilistisch facettenreich … und ja, der Frontmann greift selbst zu den Instrumenten, sucht vor allem den Kontakt zum Publikum. „ich will nur meinen Fair-Trade-Kaffee und dass alles wieder einfach ist …. Diese ironische Absage des Apolitischen an unsere heile Welt wird vom Publikum mit kräftigem Applaus begeistert honoriert.“
(Oscar Sala)

26.11.2017, What i saw from the cheap seats
„..Egal ob melancholisch, verzweifelt oder fröhlich. Scharfsinnig legt er den Finger in die Wunde und serviert selbst die schwersten Themen mit formvollendeter Leichtigkeit. Sein Schauspiel-Gen und die markante Stimme unterstützen ihn zwar beim Serviervorgang – es ist allerdings die wunderbar lyrische und gleichzeitig sehr präzise Qualität von Georg Clementis Texten, in Kombination mit den eingängigen Melodien, die dazu führen, dass sich die Chansons nachhaltig im Kopf festsetzen.“ (Veronika)

09.11.2017, Salzburger Nachrichten
„Keine Zukunft mehr für Fairtrade-Kaffee? Da singt einer davon, dass man ihn aus der Wellness-Oase vertrieb. Vermutlich gilt das auch für uns. …Seine Qualitäten geben dem Tonträger jede Chance, ein dauerhafter Freund zu werden…“ (Heinz Bayer)

29.01.2017, Mainpost Würzburg
„Sehr eigen, sehr besonders ist, was Clementi macht. Und sehr eindrücklich schön. …selbst Martenstein-Kolumnen singt er, mit eingesprungenem Schluss-Akkord und einem kecken Lachen. …das ist sinnlich und berührend und witzig zugleich. Auch weil Sigrid Gerlach, die die Melodien schrieb, und Ossy Pardeller ganz wunderbare, virtuose Musik machen.“ (Alice Natter)

19.11.2016, Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse
…seelenvolle Chansons….Absolut authentisch wirkt die Darbietung. Kurzweilig ist die Moderation, zum Publikum nimmt der Sänger Blickkontakt auf und würzt seinen Vortrag mit Anekdoten. Gerlach und Pradeller begleiten ihn groovend, oft minimalistisch, bringen dabei aber auch schöne Solis ein. Ihr Mienenspiel untermalt die Musik. Gerlachs Lächeln ist so humorvoll wie süffisant. Pradeller sieht aus wie ein Zechkumpan Franz Schuberts. Es entsteht eine Atmosphäre zwischen Kaffee- und Wirtshaus, in der auch düstere Themen nicht ausgespart werden. … die Performance kippt dabei nicht, weil dem Südtiroler jede Form von Gesinnungsterror fremd ist.“ (Manuel Wenda)