Die Clempanei: transalpine Chansons vom Meister der Gefühle

Georg Clementi & Ossy Pardeller schlagen mit ihrer Musik eine große Brücke für Feinschmecker vom Gardasee über Bozen und die Dolomiten nach Salzburg bis in die Großstädte nach Wien, Berlin und Hamburg*. Hier wird nicht in der musikalischen Alltagsküche gekocht.
Die Hauptzutaten ihrer eigenwilligen Chansons sind die poetischen Texte des preisgekrönten Zeitlieder-Machers Clementi und die originellen Gitarrenarrangements des Ausnahmegitarristen Pardeller. Als Beilage gibt es zweistimmigen Gesang. Und da sich die beiden auch in der Theaterwelt zuhause fühlen, werden ihre Songs mal mit schönem Drama und mal mit tiefsinnigem Humor gewürzt.
Thematisch lassen sich Georg Clementis Texte schwer eingrenzen. Es gibt keinen Sachverhalt und sei er noch so politisch, dem er nicht Poesie abtrotzen kann und keine Liebesgeschichte, erzählt er so ironielos, dass man nicht darüber lächeln könnte, egal ob sie auf Hochdeutsch, auf Italienisch oder im Südtiroler Dialekt daherkommt.
Auch musikalisch spricht das Duo eine sehr vielseitige Sprache. Ossy Pardeller erfindet mit seinen Gitarren erstaunliche Klangwelten und die beiden erschaffen mit einfachsten Mitteln dramatisch schöne Lieder. Die erinnern manchmal an Element of Crime und manchmal an Reinhard Mey. Und zwischendurch tritt Herman van Veen und der Chor von Ronja Räubertochter auf und Hubert von Goisern singt Lieder von Jaques Brel. Dabei gehen Clementi und Pardeller mit Coversongs sehr spärlich um. Aber manchmal servieren sie einen von Leonard Cohen, den sie neu arrangieren und ins Deutsche übertragen.

So kocht die Clempanei einen jeden Bauer ein, der nicht frisst, was er nicht kennt, und Georgs Mutter (Gott hab sie selig) würde ihm zurufen: „Des konn net schlecht sein, isch lei guats Zeug drin“.

Georg Clementi wird schon in jungen Jahren in Frankfurt für den Deutschen Chanson-Preis „Zarah“ nominiert. 2012 gewinnt er den Publikumspreis und den 1. Jurypreis beom Lieder- und Chanson-Wettbewerb „Troubadour“ in Stuttgart sowie Silber beim Potsdamer Chanson-Festival. Immer wieder landen seine Songs auf der deutschen Liederbestenliste und Mirjam Jessa erklärt seine CD „Zeitlieder“ auf Ö1 zur „Entdeckung des Jahres„. Beim Liederfest in Hoyerswerda, gewinnt er auf Anhieb den 1. Publikumspreis und den 2. Preis der Jury – die Hoyschrecke. Gerd Heger, der „Monsieur Chanson“ des Saarländischen Rundfunks sagt über Georg Clementi: „Im deutschen Chanson gibt es derzeit wenig bessere Sachen.“
Zusammen mit Harald Martenstein, dem Star-Kolumnisten des ZEIT-Magazins, kreiert er ein eigenes Programm.

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Besetzung

Georg Clementi » Gesang
Ossy Pardeller » Gitarre

Pressestimmen

21.08.2018, Mittelbadische Presse
„Clementi betrachtet das Zeitgeschehen kritisch. Trotzdem lässt er sich das Lachen nicht verbieten, sind seine bisweilen melancholischen Stücke lebensbejahend. …die Musik … stilistisch facettenreich … und ja, der Frontmann greift selbst zu den Instrumenten, sucht vor allem den Kontakt zum Publikum. „ich will nur meinen Fair-Trade-Kaffee und dass alles wieder einfach ist …. Diese ironische Absage des Apolitischen an unsere heile Welt wird vom Publikum mit kräftigem Applaus begeistert honoriert.“
(Oscar Sala)

26.11.2017, What i saw from the cheap seats
„..Egal ob melancholisch, verzweifelt oder fröhlich. Scharfsinnig legt er den Finger in die Wunde und serviert selbst die schwersten Themen mit formvollendeter Leichtigkeit. Sein Schauspiel-Gen und die markante Stimme unterstützen ihn zwar beim Serviervorgang – es ist allerdings die wunderbar lyrische und gleichzeitig sehr präzise Qualität von Georg Clementis Texten, in Kombination mit den eingängigen Melodien, die dazu führen, dass sich die Chansons nachhaltig im Kopf festsetzen.“ (Veronika)

09.11.2017, Salzburger Nachrichten
„Keine Zukunft mehr für Fairtrade-Kaffee? Da singt einer davon, dass man ihn aus der Wellness-Oase vertrieb. Vermutlich gilt das auch für uns. …Seine Qualitäten geben dem Tonträger jede Chance, ein dauerhafter Freund zu werden…“ (Heinz Bayer)

29.01.2017, Mainpost Würzburg
„Sehr eigen, sehr besonders ist, was Clementi macht. Und sehr eindrücklich schön. …selbst Martenstein-Kolumnen singt er, mit eingesprungenem Schluss-Akkord und einem kecken Lachen. …das ist sinnlich und berührend und witzig zugleich. Auch weil Sigrid Gerlach, die die Melodien schrieb, und Ossy Pardeller ganz wunderbare, virtuose Musik machen.“ (Alice Natter)

19.11.2016, Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse
…seelenvolle Chansons….Absolut authentisch wirkt die Darbietung. Kurzweilig ist die Moderation, zum Publikum nimmt der Sänger Blickkontakt auf und würzt seinen Vortrag mit Anekdoten. Gerlach und Pradeller begleiten ihn groovend, oft minimalistisch, bringen dabei aber auch schöne Solis ein. Ihr Mienenspiel untermalt die Musik. Gerlachs Lächeln ist so humorvoll wie süffisant. Pradeller sieht aus wie ein Zechkumpan Franz Schuberts. Es entsteht eine Atmosphäre zwischen Kaffee- und Wirtshaus, in der auch düstere Themen nicht ausgespart werden. … die Performance kippt dabei nicht, weil dem Südtiroler jede Form von Gesinnungsterror fremd ist.“ (Manuel Wenda)